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Filter für´s Aquarium
Zu den wichtigsten technischen Geräten für ein Aquarium gehört der Filter. Er sorgt für die Reinigung des Wassers und somit für eine hohe Wasserqualität. Diese ist sowohl für die Fische, als auch für die Pflanzen lebensnotwendig. Nur wenn im Aquarium ein biologisches Gleichgewicht hergestellt wird, geht es seinen Bewohnern gut. Je kleiner ein Aquarium ist, je schneller kann dieses Gleichgewicht gestört werden.
Aquarienfilter sind heute in der Regel so aufgebaut, dass sie das Wasser auf 3 Arten filtern:
mechanische Filterung: Sie sorgt für die Reinigung von groben Schmutzpartikeln und hat keinen Einfluss auf die chemische Zusammensetzung des Wassers. Für die mechanische Filterung werden Kies, Schaumstoffe, Filtermatten oder Filterwatte eingesetzt.
chemische Filterung: Sie bereiten das Wasser chemisch auf und entfernt Giftstoffe. Hierbei ist zu beachten, das sich die verwendeten Filtermaterialien wie zum Beispiel Aktivkohle oder Zeolith erschöpfen und daher in regelmässigen Abständen reaktiviert bzw. ausgetauscht werden müssen. Zeolith lässt recht einfach sich durch das Einlegen in eine Salzlösung reaktivieren. Bei Aktivkohle ist ein Wechsel sinnvoll, da die Reaktivierung in einem Ofen zwar möglich ist, Aufwand und Nutzen aber in keinem Verhältnis stehen.
biologische Filterung: Verschiedene Bakterien besitzen die Fähigkeit, giftiges Ammonium in Nitrit und anschliessend in wenig gefährliches Nitrat umzuwandeln. Da Fische Ammonium als Abfallprodukte des Stoffwechsels produzieren, kommt der biologischen Filterung besonders bei stärker besetzten Aquarien eine grosse Bedeutung zu. Bei einem neu eingerichteten Aquarium dauert es mitunter mehrere Wochen oder gar Monate, bis sich die Bakterien angesiedelt haben und die biologische Filterung läuft. Sogenannte Biostarter können diesen Vorgang beschleunigen.
Je nach Grösse des Beckens können unterschiedliche Filtersysteme zum Einsatz kommen. In kleinen Becken mit weniger als 100 Litern Wasser werden in der Regel Innenfilter verwendet. Grössere Aquarien werden häufig mit einem oder auch mehreren Aussenfiltern betrieben. Wichtig ist, das die Leistung der Filteranlage auf die Grösse des Beckens abgestimmt ist und alle 3 Arten der Filterung zum Einsatz kommen. Zu den neuesten Modellen zählen hier die Multi Stage Filter.
Da es eine Vielzahl von Filtern auf dem Markt gibt, ist die Auswahl nicht immer ganz einfach. Es gibt verschiedene Varianten wie Fliessbettfilter, Bodengrundfilter, Rieselfilter, Topffilter und mehr. Art und Grösse des Beckens und deren Bewohner, Budget und auch persönliche Vorlieben beeinflussen hier die Entscheidung.
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